Beerdigung

Bitte atme tief ein und aus

Nimm dir einen Moment Zeit für dich

4-7-8 Atemübung:

Bequem und aufrecht hinsetzen

Ausatmen, bis die Lungen vollkommen leer sind

Dann folge dem Rhythmus:

Bereit?
-
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Damit wir dich persönlich begleiten können

Wie ist der Name der verstorbenen Person?

Du kannst den Namen angeben oder anonym fortfahren

Unser herzliches Beileid

Möge dieser Bibelspruch Trost und Kraft spenden

Beerdigung

Trost und Trauerbegleitung sind oft notwendige Schritte, um mit dem Verlust eines geliebten Menschen umzugehen. Auch wenn der Schmerz über die Trennung von einem geliebten Menschen groß ist, glauben wir, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Wie möchtest du fortfahren? Du hast verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung:

Wo befindest du dich gerade?

Damit wir dich direkt zu dem richtigen Punkt der Checkliste führen können

Beerdigungs-Checkliste

Erste Schritte

Pfarrer oder Seelsorger für die Aussegnung kontaktieren

Aussegnung am Sterbebett

Was ist eine Aussegnung?
Die Aussegnung ist ein christlicher Brauch, bei dem ein Pfarrer oder Seelsorger den Verstorbenen segnet und für die Seele betet. Dies geschieht meist direkt am Sterbebett oder kurz nach dem Tod.

Wann sollte sie stattfinden?
Idealerweise innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Tod. In Krankenhäusern oder Pflegeheimen kann oft direkt der Hausseelsorger kontaktiert werden.

Kosten:
Die Aussegnung ist in der Regel kostenlos. Eine freiwillige Spende für die Kirchengemeinde ist üblich, aber nicht verpflichtend.

Kontakt:
• Örtliche Kirchengemeinde
• Krankenhaus-Seelsorge
• Notfall-Seelsorge (24h verfügbar)

Beim Standesamt oder Krankenhaus anfordern

Sterbeurkunde beantragen

Wo beantragen?
Beim Standesamt des Sterbeortes. Bei Tod im Krankenhaus übernimmt oft das Krankenhaus die Anmeldung.

Erforderliche Dokumente:
• Personalausweis des Verstorbenen
• Geburtsurkunde
• Heiratsurkunde (bei Verheirateten)
• Totenschein vom Arzt

Anzahl der Exemplare:
Mindestens 5-10 Stück bestellen für:
• Bestattungsunternehmen
• Versicherungen
• Banken
• Rentenversicherung
• Arbeitgeber

Kosten:
Erste Sterbeurkunde: ca. 10-12 Euro
Weitere Exemplare: ca. 5-6 Euro je Stück

Frist:
Muss binnen 3 Werktagen nach dem Tod beantragt werden.

Vergleiche Angebote und wähle einen vertrauensvollen Partner

Bestatter auswählen

Auswahlkriterien:
• Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Bestatter
• Transparente Kostenaufstellung
• Persönliche Beratung und Einfühlungsvermögen
• Vollständiges Leistungsangebot

Leistungen eines Bestatters:
• Überführung des Verstorbenen
• Hygienische Versorgung
• Sarg- oder Urnenauswahl
• Behördengänge und Formalitäten
• Organisation der Trauerfeier

Kosten:
Einfache Bestattung: 2.000-4.000 Euro
Aufwendige Bestattung: 5.000-8.000 Euro
(Friedhofsgebühren kommen hinzu)

Tipp:
Holen Sie mehrere Kostenvoranschläge ein und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Seriöse Bestatter geben Bedenkzeit.

Bestatter informieren und erste Absprachen treffen

Erstkontakt mit dem Bestatter

Sofort nach dem Tod:
• Bestatter kontaktieren (24h-Service verfügbar)
• Überführung des Verstorbenen veranlassen
• Ersten Beratungstermin vereinbaren

Beim ersten Gespräch klären:
• Art der Bestattung (Erd- oder Feuerbestattung)
• Friedhof und Grabstelle
• Sarg- oder Urnenauswahl
• Termine für Trauerfeier und Beisetzung
• Kostenvoranschlag

Fristen beachten:
• Bestattung muss binnen 4-10 Tagen erfolgen (je nach Bundesland)
• Bei Feuerbestattung: 48h Wartefrist nach Tod

Mitbringen:
• Personalausweis des Verstorbenen
• Totenschein
• Weitere Dokumente (siehe Sterbeurkunde)

Erstelle eine Liste der zu benachrichtigenden Personen

Benachrichtigung von Angehörigen

Prioritätenliste erstellen:
1. Engste Familie (Ehepartner, Kinder, Eltern)
2. Weitere Verwandte (Geschwister, Großeltern)
3. Enge Freunde und Nachbarn
4. Arbeitskollegen und Vereinsmitglieder

Informationen bereithalten:
• Todeszeitpunkt und -ort
• Todesursache (falls gewünscht)
• Geplante Bestattungsart
• Vorläufige Termine
• Traueradresse für Beileidsbekundungen

Kommunikationswege:
• Persönliche Gespräche für engste Angehörige
• Telefonate für weitere Familie
• E-Mail oder WhatsApp für größeren Kreis
• Traueranzeige in Zeitung

Tipp:
Bitten Sie Familienmitglieder um Hilfe bei der Benachrichtigung. Erstellen Sie eine gemeinsame Liste, um Doppelungen zu vermeiden.

Text für Zeitung und Online-Anzeigen erstellen

Traueranzeige erstellen

Inhalt der Traueranzeige:
• Name, Vorname, Geburtsdatum des Verstorbenen
• Sterbedatum und ggf. Sterbeort
• Namen der Hinterbliebenen
• Trauerspruch oder Bibelvers
• Termine für Trauerfeier und Beisetzung
• Adresse für Beileidsbekundungen

Veröffentlichung:
• Lokale Tageszeitung
• Online-Trauerportale
• Kirchenblatt der Gemeinde
• Vereinszeitschriften

Kosten:
Kleine Anzeige: 100-300 Euro
Große Anzeige mit Foto: 300-800 Euro
Online-Portale: oft kostenfrei

Timing:
Anzeige sollte 2-3 Tage vor der Trauerfeier erscheinen. Redaktionsschluss beachten!

Kosten überschlagen und Zahlungsweise festlegen

Bestattungskosten planen

Typische Gesamtkosten:
Einfache Erdbestattung: 5.000-8.000 Euro
Einfache Feuerbestattung: 4.000-6.000 Euro
Aufwendige Bestattung: 8.000-15.000 Euro

Kostenaufteilung:
• Bestatterleistungen: 2.000-4.000 Euro
• Friedhofsgebühren: 1.500-3.000 Euro
• Sarg/Urne: 500-3.000 Euro
• Trauerfeier: 500-2.000 Euro
• Grabstein: 1.000-5.000 Euro

Finanzierungsmöglichkeiten:
• Sterbegeld aus Lebensversicherung
• Bestattungsvorsorge-Vertrag
• Sozialamt (bei Bedürftigkeit)
• Ratenzahlung mit Bestatter vereinbaren

Spartipps:
• Mehrere Angebote einholen
• Auf unnötige Extras verzichten
• Friedhofswahl überdenken

Papiere & Ämter

Mindestens 5-10 Stück für verschiedene Ämter

Sterbeurkunden bestellen

Benötigte Anzahl (mindestens):
• 1x für Bestattungsunternehmen
• 2-3x für Versicherungen (Lebens-, Unfall-, Krankenversicherung)
• 1x für Rentenversicherung
• 1x für Krankenkasse
• 1-2x für Banken und Sparkassen
• 1x für Arbeitgeber
• 1x Reserve für weitere Behörden

Verschiedene Ausfertigungen:
• Sterbeurkunde für Bestattung (kostenlos)
• Sterbeurkunde für Versicherungen
• Sterbeurkunde für Rentenangelegenheiten
• Sterbeurkunde für Erbschein

Kosten sparen:
Bestellen Sie alle benötigten Exemplare auf einmal. Nachbestellungen sind teurer.

Beim Einwohnermeldeamt abgeben

Ausweisdokumente einziehen

Welche Dokumente:
• Personalausweis
• Reisepass
• Führerschein (falls vorhanden)
• Behindertenausweis (falls vorhanden)

Wo abgeben:
• Einwohnermeldeamt der Gemeinde
• Bürgerbüro/Bürgerservice
• Teilweise auch beim Bestatter möglich

Mitzubringen:
• Sterbeurkunde
• Eigener Personalausweis
• Nachweis der Berechtigung (Erbschein, Vollmacht)

Frist:
Keine gesetzliche Frist, aber zeitnah erledigen um Missbrauch zu verhindern.

Wichtig:
Führerschein wird nicht eingezogen, sondern automatisch ungültig. Kann als Erinnerung behalten werden.

Sterbefall melden und Versicherungsschutz klären

Krankenkasse informieren

Meldung des Sterbefalls:
• Telefonisch oder schriftlich bei der Krankenkasse
• Sterbeurkunde in Kopie nachreichen
• Versichertenkarte zurückgeben

Zu klären:
• Familienversicherung der Angehörigen
• Laufende Behandlungskosten
• Hilfsmittel (Rollstuhl, Pflegebett) abholen lassen
• Erstattung von Beiträgen

Sterbegeld:
Seit 2004 zahlen gesetzliche Krankenkassen kein Sterbegeld mehr. Nur noch bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten.

Frist:
Unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen nach Kenntnis des Todes.

Kontakt:
• Kundenservice der Krankenkasse
• Örtliche Geschäftsstelle
• Online-Portal (falls verfügbar)

Witwen-/Witwerrente beantragen falls zutreffend

Deutsche Rentenversicherung kontaktieren

Sofort melden:
• Sterbefall bei der Deutschen Rentenversicherung
• Sterbeurkunde einreichen
• Laufende Rentenzahlungen stoppen

Hinterbliebenenrente prüfen:
• Witwen-/Witwerrente (große oder kleine)
• Waisenrente für Kinder unter 18/27 Jahren
• Erziehungsrente für geschiedene Ehepartner

Voraussetzungen Witwenrente:
• Ehe mindestens 1 Jahr bestanden
• Verstorbener mindestens 5 Jahre versichert
• Große Witwenrente: 55% der Rente des Verstorbenen
• Kleine Witwenrente: 25% für 24 Monate

Benötigte Unterlagen:
• Sterbeurkunde
• Heiratsurkunde
• Geburtsurkunden der Kinder
• Versicherungsverläufe

Kontakt:
Servicetelefon: 0800 1000 4800 (kostenfrei)

Konten, Depots und Policen klären

Banken und Versicherungen informieren

Banken kontaktieren:
• Girokonten sperren lassen
• Sparbücher und Festgeldkonten melden
• Depots und Wertpapiere klären
• Kreditkarten sperren
• Laufende Kredite besprechen

Versicherungen melden:
• Lebensversicherung (Auszahlung beantragen)
• Unfallversicherung
• Hausratversicherung
• Kfz-Versicherung
• Private Krankenversicherung

Benötigte Unterlagen:
• Sterbeurkunde (beglaubigte Kopie)
• Erbschein oder Testament
• Personalausweis des Erben
• Policennummern und Verträge

Wichtige Fristen:
• Lebensversicherung: Unverzüglich melden
• Unfallversicherung: 48 Stunden
• Andere Versicherungen: Zeitnah

Tipp:
Erstellen Sie eine Liste aller Konten und Versicherungen. Prüfen Sie Kontoauszüge der letzten 12 Monate.

Falls nötig, beim Nachlassgericht

Erbschein beantragen

Wann ist ein Erbschein nötig?
• Bei Banken ohne Testament
• Für Grundbuchänderungen
• Bei Aktien und Wertpapieren
• Wenn Testament nicht eindeutig ist

Wo beantragen?
• Nachlassgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen
• Auch bei jedem anderen Nachlassgericht möglich

Benötigte Unterlagen:
• Sterbeurkunde
• Testament oder Erbvertrag (falls vorhanden)
• Personalausweis des Antragstellers
• Verwandtschaftsnachweise

Kosten:
• Einfacher Erbschein: 50-150 Euro
• Komplexe Fälle: 200-500 Euro
• Abhängig vom Nachlasswert

Bearbeitungszeit:
2-8 Wochen, je nach Komplexität des Falls.

Sterbefall melden und Abrechnung klären

Arbeitgeber informieren

Meldung des Sterbefalls:
• Telefonisch oder schriftlich beim Arbeitgeber
• Sterbeurkunde in Kopie nachreichen
• Personalabteilung kontaktieren

Zu klären:
• Lohnfortzahlung für den Sterbemonat
• Urlaubsansprüche
• Weihnachtsgeld und Boni
• Betriebsrente
• Unfallversicherung (falls Arbeitsunfall)

Benötigte Unterlagen:
• Sterbeurkunde
• Personalausweis des Antragstellers
• Bankverbindung für Auszahlungen

Frist:
Unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen.

Steuerliche Angelegenheiten klären

Finanzamt benachrichtigen

Meldung des Sterbefalls:
• Telefonisch oder schriftlich beim zuständigen Finanzamt
• Sterbeurkunde in Kopie nachreichen
• Steuerberater informieren (falls vorhanden)

Zu klären:
• Laufende Steuererklärungen
• Erbschaftssteuer
• Schenkungssteuer
• Grundsteuer (bei Immobilienbesitz)
• Steuerliche Abrechnung

Erbschaftssteuer:
• Freibeträge prüfen (Ehepartner: 500.000 Euro)
• Kinder: 400.000 Euro
• Enkel: 200.000 Euro
• Steuererklärung binnen 3 Monaten

Frist:
Unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen.

Gottesdienst planen

Termin, Ablauf und Inhalte besprechen

Trauergottesdienst planen

Termin vereinbaren:
• Mit dem Pfarrer der Gemeinde
• Vor oder nach der Beisetzung
• Dauer: meist 30-60 Minuten

Inhalt besprechen:
• Persönliche Wünsche
• Trauersprüche und Bibelverse
• Musik und Lieder
• Ansprache oder Trauerrede
• Besondere Rituale

Kosten:
• Kirchenmitglieder: meist kostenfrei
• Nicht-Mitglieder: 150-400 Euro
• Spende für die Gemeinde üblich

Passende Texte für den Gottesdienst finden

Trauersprüche und Bibelverse

Beliebte Trauersprüche:
• "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln" (Psalm 23,1)
• "Ich bin die Auferstehung und das Leben" (Johannes 11,25)
• "Gott wird abwischen alle Tränen" (Offenbarung 21,4)
• "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir" (Jesaja 41,10)

Auswahlkriterien:
• Persönliche Bedeutung für den Verstorbenen
• Trost für die Hinterbliebenen
• Verständlich für alle Gäste
• Mit dem Pfarrer besprechen

Musik für den Gottesdienst zusammenstellen

Trauermusik und Lieder

Beliebte Trauerlieder:
• "Von guten Mächten wunderbar geborgen"
• "Großer Gott, wir loben dich"
• "Lobe den Herren"
• "Nun danket alle Gott"

Musikalische Gestaltung:
• Orgel (meist vorhanden)
• Chor der Gemeinde
• Solist/Sängerin
• Instrumentalisten

Kosten:
• Organist: 50-150 Euro
• Solist: 100-300 Euro
• Instrumentalisten: 150-400 Euro

Musikalische Begleitung organisieren

Organist und Musiker beauftragen

Organist:
• Meist über die Kirchengemeinde
• Kosten: 50-150 Euro
• Liederliste vorher absprechen

Weitere Musiker:
• Solist/Sängerin: 100-300 Euro
• Instrumentalisten: 150-400 Euro
• Chor: oft kostenfrei (Gemeindechor)

Probe:
• Kurze Probe vor dem Gottesdienst
• Lieder und Tempo absprechen
• Technik testen

Persönliche Worte für den Verstorbenen

Trauerrede oder Ansprache

Wer hält die Rede?
• Pfarrer (meist üblich)
• Familienmitglied oder Freund
• Professioneller Trauerredner

Inhalt der Rede:
• Lebenslauf des Verstorbenen
• Persönliche Erinnerungen
• Charaktereigenschaften
• Besondere Momente
• Trost für die Hinterbliebenen

Dauer:
Meist 5-15 Minuten, je nach Wunsch.

Reihenfolge und Dauer der Elemente

Gottesdienstablauf festlegen

Typischer Ablauf:
1. Einzug mit Sarg/Urne
2. Begrüßung und Eröffnung
3. Lied
4. Gebet
5. Bibeltext/Trauerspruch
6. Trauerrede/Ansprache
7. Lied
8. Segen
9. Auszug

Dauer:
Meist 30-60 Minuten, je nach Wünschen.

Bestattung

Erd- oder Feuerbestattung entscheiden

Art der Bestattung

Erdbestattung:
• Traditionelle Beisetzung im Sarg
• Grab auf dem Friedhof
• Grabpflege erforderlich
• Kosten: 5.000-8.000 Euro

Feuerbestattung:
• Einäscherung und Urnenbeisetzung
• Weniger Platzbedarf
• Geringere Kosten: 4.000-6.000 Euro
• Verschiedene Urnenformen möglich

Entscheidungshilfe:
• Persönliche Wünsche des Verstorbenen
• Familienwünsche
• Kostenüberlegungen
• Friedhofsregelungen

Passenden Friedhof und Grabstelle finden

Friedhof und Grabstelle

Friedhofswahl:
• Heimatfriedhof
• Friedhof am Wohnort
• Waldfriedhof
• Friedwald

Grabarten:
• Einzelgrab (für eine Person)
• Doppelgrab (für Ehepaare)
• Familiengrab (für mehrere Personen)
• Urnengrab (kleiner)

Kosten:
• Grabnutzungsrecht: 1.000-5.000 Euro
• Grabaushebung: 200-500 Euro
• Jährliche Gebühren: 100-300 Euro

Passenden Sarg oder Urne aussuchen

Sarg oder Urne auswählen

Sargarten:
• Einfacher Sarg: 500-1.500 Euro
• Mittlere Qualität: 1.500-3.000 Euro
• Hochwertiger Sarg: 3.000-8.000 Euro
• Material: Holz, Metall, Karton

Urnenarten:
• Einfache Urne: 100-300 Euro
• Keramikurne: 300-800 Euro
• Edelmetallurne: 800-2.000 Euro
• Biourne: 200-500 Euro

Auswahlkriterien:
• Persönlicher Geschmack
• Kostenrahmen
• Friedhofsvorschriften
• Umweltaspekte

Datum und Uhrzeit für die Beisetzung

Bestattungstermin festlegen

Fristen:
• Bestattung muss binnen 4-10 Tagen erfolgen
• Je nach Bundesland unterschiedlich
• Bei Feuerbestattung: 48h Wartefrist

Terminplanung:
• Wochentag und Uhrzeit
• Trauergottesdienst vorher oder nachher
• Trauerfeier am gleichen Tag
• Verfügbarkeit der Familie

Besondere Termine:
• Wochenenden oft teurer
• Feiertage meist nicht möglich
• Urlaubszeiten beachten

Design und Inschrift für den Grabstein

Grabstein oder Urnenstein

Grabstein-Arten:
• Einzelgrabstein (für eine Person)
• Doppelgrabstein (für Ehepaare)
• Familienstein (für mehrere Personen)
• Urnengrabstein (kleiner)

Materialien:
• Granit (sehr haltbar, 800-2.000 Euro)
• Marmor (edel, 1.000-3.000 Euro)
• Sandstein (warm, 600-1.500 Euro)
• Kunststein (günstig, 400-1.000 Euro)

Inschrift:
• Name, Vorname, Geburts- und Sterbedatum
• Trauerspruch oder Bibelvers
• Persönliche Widmung
• Beruf oder Titel (optional)

Kosten:
• Einfacher Stein: 800-1.500 Euro
• Mittlere Qualität: 1.500-3.000 Euro
• Hochwertiger Stein: 3.000-8.000 Euro

Kränze und Gestecke für die Beisetzung

Blumenschmuck für das Grab

Kranzarten:
• Trauerkranz (traditionell)
• Gesteck (modern)
• Herz (für Ehepartner)
• Kreuz (religiös)

Blumenauswahl:
• Weiße Rosen (Würde und Reinheit)
• Lilien (Auferstehung und Hoffnung)
• Chrysanthemen (Beständigkeit)
• Gerbera (Lebensfreude)

Kosten:
• Einfacher Kranz: 50-150 Euro
• Mittlere Qualität: 150-300 Euro
• Aufwendiger Kranz: 300-800 Euro

Trauerfeier

Passenden Ort für die Trauerfeier auswählen

Trauerfeier-Location

Mögliche Orte:
• Trauerhalle des Bestatters
• Restaurant oder Hotel
• Gemeindehaus
• Privat zu Hause
• Garten oder Terrasse

Auswahlkriterien:
• Anzahl der Gäste
• Kostenrahmen
• Erreichbarkeit
• Atmosphäre
• Catering-Möglichkeiten

Kosten:
• Trauerhalle: 200-500 Euro
• Restaurant: 500-1.500 Euro
• Privat: nur Catering-Kosten

Speisen und Getränke für die Gäste

Catering für Trauerfeier

Typische Speisen:
• Kaffee, Tee und kalte Getränke
• Kuchen und Gebäck
• Leichte Snacks (Sandwiches, Salate)
• Warme Suppe (bei kaltem Wetter)
• Fingerfood für Stehempfang

Catering-Optionen:
• Restaurant-Catering (komplett)
• Selbst zubereiten mit Hilfe
• Mischform: Kuchen selbst, Getränke extern
• Catering-Service beauftragen

Kosten:
• Selbst gemacht: 5-10 Euro pro Person
• Restaurant-Catering: 15-25 Euro pro Person
• Komplett-Service: 20-35 Euro pro Person

Lebenslauf und Erinnerungen sammeln

Foto-Ausstellung und Erinnerungen

Fotos sammeln:
• Kindheit und Jugend
• Hochzeit und Familie
• Beruf und Hobbys
• Reisen und besondere Momente
• Letzte Jahre und Generationen

Präsentationsformen:
• Fotoalben auf Tischen
• Bilderrahmen an Wänden
• Digitaler Bilderrahmen
• Fotocollagen auf Stellwänden

Kosten:
• Fotos ausdrucken: 0,10-0,50 Euro pro Stück
• Rahmen: 5-50 Euro pro Stück
• Stellwände: 20-100 Euro

Wer soll zur Trauerfeier eingeladen werden?

Gästeliste für die Trauerfeier

Kreise der Trauergäste:
• Engste Familie (Ehepartner, Kinder, Eltern)
• Weitere Verwandte (Geschwister, Großeltern)
• Enge Freunde und Nachbarn
• Arbeitskollegen und Vorgesetzte
• Vereinsmitglieder und Bekannte

Einladungswege:
• Persönliche Einladung (Telefon, Besuch)
• Trauerkarten per Post
• E-Mail oder WhatsApp
• Traueranzeige in Zeitung

Gästezahl planen:
• Kleine Feier: 20-50 Personen
• Mittlere Feier: 50-100 Personen
• Große Feier: 100+ Personen

Dekoration für den Trauerfeier-Raum

Blumenschmuck für die Trauerfeier

Dekorationsmöglichkeiten:
• Große Gestecke für den Eingang
• Tischgestecke für Buffet-Tische
• Einzelne Vasen mit Blumen
• Kerzen mit Blumenarrangements

Farbkonzept:
• Klassisch: Weiß und Grün
• Warm: Cremetöne und Beige
• Persönlich: Lieblingsfarben des Verstorbenen
• Schlicht und würdevoll

Kosten:
• Einfache Dekoration: 100-300 Euro
• Aufwendige Gestaltung: 300-800 Euro
• Komplett-Service: 500-1.500 Euro

Nach der Beerdigung

Für Beileidsbekundungen und Unterstützung danken

Dankeskarten versenden

Wer bekommt eine Dankeskarte:
• Alle, die Beileidsbekundungen geschickt haben
• Personen, die Blumen oder Kränze gespendet haben
• Helfer bei der Trauerfeier
• Nachbarn und Freunde, die unterstützt haben

Inhalt der Dankeskarte:
• Persönliche Anrede
• Dank für Anteilnahme und Unterstützung
• Kurzer Hinweis auf die Trauerfeier
• Persönliche Note oder Erinnerung

Kosten:
• Einfache Karten: 0,50-1,50 Euro pro Stück
• Hochwertige Karten: 1,50-3,00 Euro pro Stück
• Druck und Versand: 0,85 Euro pro Karte

Design und Inschrift festlegen

Grabstein bestellen

Grabstein-Arten:
• Einzelgrabstein (für eine Person)
• Doppelgrabstein (für Ehepaare)
• Familienstein (für mehrere Personen)
• Urnengrabstein (kleiner)

Materialien:
• Granit (sehr haltbar, 800-2.000 Euro)
• Marmor (edel, 1.000-3.000 Euro)
• Sandstein (warm, 600-1.500 Euro)
• Kunststein (günstig, 400-1.000 Euro)

Bestellung:
• Steinmetz oder Grabmalbetrieb
• Mehrere Angebote einholen
• Entwurf vorher genehmigen lassen
• Lieferzeit: 4-12 Wochen

Regelmäßige Pflege oder Friedhofsgärtner beauftragen

Grabpflege organisieren

Pflegeoptionen:
• Selbst pflegen (kostenlos, aber zeitaufwendig)
• Familienmitglieder abwechseln lassen
• Friedhofsgärtner beauftragen
• Gärtnerei mit Grabpflege-Service

Pflegeaufgaben:
• Unkraut jäten und Boden lockern
• Pflanzen gießen und düngen
• Verwelkte Blumen entfernen
• Grabstein reinigen

Kosten:
• Selbst pflegen: nur Pflanzenkosten (50-200 Euro/Jahr)
• Teilweise Pflege: 200-500 Euro/Jahr
• Vollservice: 500-1.200 Euro/Jahr

Vermögen, Schulden und Erbschaft klären

Nachlassverwaltung

Erste Schritte:
• Testament oder Erbvertrag suchen
• Nachlassgericht informieren
• Erbschein beantragen (falls nötig)
• Banken und Versicherungen kontaktieren

Vermögen erfassen:
• Bankkonten und Sparbücher
• Wertpapiere und Depots
• Immobilien und Grundbesitz
• Lebensversicherungen

Erbschaftssteuer:
• Freibeträge prüfen (Ehepartner: 500.000 Euro)
• Kinder: 400.000 Euro
• Steuererklärung binnen 3 Monaten

Kleidung, Fotos und Erinnerungsstücke

Persönliche Gegenstände sortieren

Kategorien erstellen:
• Behalten (Erinnerungsstücke)
• Verschenken an Familie/Freunde
• Spenden (Kleidung, Bücher)
• Verkaufen (Wertgegenstände)
• Entsorgen (Unbrauchbares)

Kleidung:
• Gute Kleidung an Bedürftige spenden
• Spezielle Stücke in Familie verteilen
• Arbeitskleidung entsorgen

Fotos und Dokumente:
• Fotos digitalisieren lassen
• Wichtige Dokumente archivieren
• Doppelte Fotos an Familie verteilen

Seelsorger, Trauergruppe oder Psychologe

Trauerbegleitung suchen

Angebote der Trauerbegleitung:
• Einzelgespräche mit Seelsorger
• Trauergruppen (regelmäßige Treffen)
• Psychologische Beratung
• Trauertherapie (bei komplizierter Trauer)

Kirchliche Seelsorge:
• Pfarrer der Gemeinde
• Krankenhaus-Seelsorge
• Telefon-Seelsorge (0800 111 0 111)
• Trauergruppen in Kirchengemeinden

Kosten:
• Kirchliche Seelsorge: meist kostenfrei
• Trauergruppen: 5-20 Euro pro Treffen
• Psychologische Beratung: 60-120 Euro/Stunde

Termin für jährliche Gedenkfeier notieren

Jahresgedenktag planen

Wichtige Termine:
• Todestag (jährlich)
• Geburtstag des Verstorbenen
• Hochzeitstag (bei Ehepartnern)
• Weihnachten und Ostern

Gedenkrituale:
• Besuch am Grab
• Kerze anzünden
• Foto aufstellen
• Lieblingsmusik hören

Familiäre Aktivitäten:
• Gemeinsames Essen
• Erinnerungen austauschen
• Fotos anschauen
• Lieblingsorte besuchen

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