Bitte atme tief ein und aus
Nimm dir einen Moment Zeit für dich
4-7-8 Atemübung:
Bequem und aufrecht hinsetzen
Ausatmen, bis die Lungen vollkommen leer sind
Dann folge dem Rhythmus:
Wie ist dein Name?
Damit wir dich persönlich begleiten können
Wie ist der Name der verstorbenen Person?
Du kannst den Namen angeben oder anonym fortfahren
Unser herzliches Beileid
Möge dieser Bibelspruch Trost und Kraft spenden
Beerdigung
Trost und Trauerbegleitung sind oft notwendige Schritte, um mit dem Verlust eines geliebten Menschen umzugehen. Auch wenn der Schmerz über die Trennung von einem geliebten Menschen groß ist, glauben wir, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.
Wie möchtest du fortfahren? Du hast verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung:
Wo befindest du dich gerade?
Damit wir dich direkt zu dem richtigen Punkt der Checkliste führen können
Beerdigungs-Checkliste
Erste Schritte
Aussegnung am Sterbebett
Was ist eine Aussegnung?
Die Aussegnung ist ein christlicher Brauch, bei dem ein Pfarrer oder Seelsorger den Verstorbenen
segnet und für die Seele betet. Dies geschieht meist direkt am Sterbebett oder kurz nach dem
Tod.
Wann sollte sie stattfinden?
Idealerweise innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Tod. In Krankenhäusern oder Pflegeheimen
kann oft direkt der Hausseelsorger kontaktiert werden.
Kosten:
Die Aussegnung ist in der Regel kostenlos. Eine freiwillige Spende für die Kirchengemeinde ist
üblich, aber nicht verpflichtend.
Kontakt:
• Örtliche Kirchengemeinde
• Krankenhaus-Seelsorge
• Notfall-Seelsorge (24h verfügbar)
Sterbeurkunde beantragen
Wo beantragen?
Beim Standesamt des Sterbeortes. Bei Tod im Krankenhaus übernimmt oft das Krankenhaus die
Anmeldung.
Erforderliche Dokumente:
• Personalausweis des Verstorbenen
• Geburtsurkunde
• Heiratsurkunde (bei Verheirateten)
• Totenschein vom Arzt
Anzahl der Exemplare:
Mindestens 5-10 Stück bestellen für:
• Bestattungsunternehmen
• Versicherungen
• Banken
• Rentenversicherung
• Arbeitgeber
Kosten:
Erste Sterbeurkunde: ca. 10-12 Euro
Weitere Exemplare: ca. 5-6 Euro je Stück
Frist:
Muss binnen 3 Werktagen nach dem Tod beantragt werden.
Bestatter auswählen
Auswahlkriterien:
• Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Bestatter
• Transparente Kostenaufstellung
• Persönliche Beratung und Einfühlungsvermögen
• Vollständiges Leistungsangebot
Leistungen eines Bestatters:
• Überführung des Verstorbenen
• Hygienische Versorgung
• Sarg- oder Urnenauswahl
• Behördengänge und Formalitäten
• Organisation der Trauerfeier
Kosten:
Einfache Bestattung: 2.000-4.000 Euro
Aufwendige Bestattung: 5.000-8.000 Euro
(Friedhofsgebühren kommen hinzu)
Tipp:
Holen Sie mehrere Kostenvoranschläge ein und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Seriöse
Bestatter geben Bedenkzeit.
Erstkontakt mit dem Bestatter
Sofort nach dem Tod:
• Bestatter kontaktieren (24h-Service verfügbar)
• Überführung des Verstorbenen veranlassen
• Ersten Beratungstermin vereinbaren
Beim ersten Gespräch klären:
• Art der Bestattung (Erd- oder Feuerbestattung)
• Friedhof und Grabstelle
• Sarg- oder Urnenauswahl
• Termine für Trauerfeier und Beisetzung
• Kostenvoranschlag
Fristen beachten:
• Bestattung muss binnen 4-10 Tagen erfolgen (je nach Bundesland)
• Bei Feuerbestattung: 48h Wartefrist nach Tod
Mitbringen:
• Personalausweis des Verstorbenen
• Totenschein
• Weitere Dokumente (siehe Sterbeurkunde)
Benachrichtigung von Angehörigen
Prioritätenliste erstellen:
1. Engste Familie (Ehepartner, Kinder, Eltern)
2. Weitere Verwandte (Geschwister, Großeltern)
3. Enge Freunde und Nachbarn
4. Arbeitskollegen und Vereinsmitglieder
Informationen bereithalten:
• Todeszeitpunkt und -ort
• Todesursache (falls gewünscht)
• Geplante Bestattungsart
• Vorläufige Termine
• Traueradresse für Beileidsbekundungen
Kommunikationswege:
• Persönliche Gespräche für engste Angehörige
• Telefonate für weitere Familie
• E-Mail oder WhatsApp für größeren Kreis
• Traueranzeige in Zeitung
Tipp:
Bitten Sie Familienmitglieder um Hilfe bei der Benachrichtigung. Erstellen Sie eine gemeinsame
Liste, um Doppelungen zu vermeiden.
Traueranzeige erstellen
Inhalt der Traueranzeige:
• Name, Vorname, Geburtsdatum des Verstorbenen
• Sterbedatum und ggf. Sterbeort
• Namen der Hinterbliebenen
• Trauerspruch oder Bibelvers
• Termine für Trauerfeier und Beisetzung
• Adresse für Beileidsbekundungen
Veröffentlichung:
• Lokale Tageszeitung
• Online-Trauerportale
• Kirchenblatt der Gemeinde
• Vereinszeitschriften
Kosten:
Kleine Anzeige: 100-300 Euro
Große Anzeige mit Foto: 300-800 Euro
Online-Portale: oft kostenfrei
Timing:
Anzeige sollte 2-3 Tage vor der Trauerfeier erscheinen. Redaktionsschluss beachten!
Bestattungskosten planen
Typische Gesamtkosten:
Einfache Erdbestattung: 5.000-8.000 Euro
Einfache Feuerbestattung: 4.000-6.000 Euro
Aufwendige Bestattung: 8.000-15.000 Euro
Kostenaufteilung:
• Bestatterleistungen: 2.000-4.000 Euro
• Friedhofsgebühren: 1.500-3.000 Euro
• Sarg/Urne: 500-3.000 Euro
• Trauerfeier: 500-2.000 Euro
• Grabstein: 1.000-5.000 Euro
Finanzierungsmöglichkeiten:
• Sterbegeld aus Lebensversicherung
• Bestattungsvorsorge-Vertrag
• Sozialamt (bei Bedürftigkeit)
• Ratenzahlung mit Bestatter vereinbaren
Spartipps:
• Mehrere Angebote einholen
• Auf unnötige Extras verzichten
• Friedhofswahl überdenken
Papiere & Ämter
Sterbeurkunden bestellen
Benötigte Anzahl (mindestens):
• 1x für Bestattungsunternehmen
• 2-3x für Versicherungen (Lebens-, Unfall-, Krankenversicherung)
• 1x für Rentenversicherung
• 1x für Krankenkasse
• 1-2x für Banken und Sparkassen
• 1x für Arbeitgeber
• 1x Reserve für weitere Behörden
Verschiedene Ausfertigungen:
• Sterbeurkunde für Bestattung (kostenlos)
• Sterbeurkunde für Versicherungen
• Sterbeurkunde für Rentenangelegenheiten
• Sterbeurkunde für Erbschein
Kosten sparen:
Bestellen Sie alle benötigten Exemplare auf einmal. Nachbestellungen sind teurer.
Ausweisdokumente einziehen
Welche Dokumente:
• Personalausweis
• Reisepass
• Führerschein (falls vorhanden)
• Behindertenausweis (falls vorhanden)
Wo abgeben:
• Einwohnermeldeamt der Gemeinde
• Bürgerbüro/Bürgerservice
• Teilweise auch beim Bestatter möglich
Mitzubringen:
• Sterbeurkunde
• Eigener Personalausweis
• Nachweis der Berechtigung (Erbschein, Vollmacht)
Frist:
Keine gesetzliche Frist, aber zeitnah erledigen um Missbrauch zu verhindern.
Wichtig:
Führerschein wird nicht eingezogen, sondern automatisch ungültig. Kann als Erinnerung behalten werden.
Krankenkasse informieren
Meldung des Sterbefalls:
• Telefonisch oder schriftlich bei der Krankenkasse
• Sterbeurkunde in Kopie nachreichen
• Versichertenkarte zurückgeben
Zu klären:
• Familienversicherung der Angehörigen
• Laufende Behandlungskosten
• Hilfsmittel (Rollstuhl, Pflegebett) abholen lassen
• Erstattung von Beiträgen
Sterbegeld:
Seit 2004 zahlen gesetzliche Krankenkassen kein Sterbegeld mehr. Nur noch bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten.
Frist:
Unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen nach Kenntnis des Todes.
Kontakt:
• Kundenservice der Krankenkasse
• Örtliche Geschäftsstelle
• Online-Portal (falls verfügbar)
Deutsche Rentenversicherung kontaktieren
Sofort melden:
• Sterbefall bei der Deutschen Rentenversicherung
• Sterbeurkunde einreichen
• Laufende Rentenzahlungen stoppen
Hinterbliebenenrente prüfen:
• Witwen-/Witwerrente (große oder kleine)
• Waisenrente für Kinder unter 18/27 Jahren
• Erziehungsrente für geschiedene Ehepartner
Voraussetzungen Witwenrente:
• Ehe mindestens 1 Jahr bestanden
• Verstorbener mindestens 5 Jahre versichert
• Große Witwenrente: 55% der Rente des Verstorbenen
• Kleine Witwenrente: 25% für 24 Monate
Benötigte Unterlagen:
• Sterbeurkunde
• Heiratsurkunde
• Geburtsurkunden der Kinder
• Versicherungsverläufe
Kontakt:
Servicetelefon: 0800 1000 4800 (kostenfrei)
Banken und Versicherungen informieren
Banken kontaktieren:
• Girokonten sperren lassen
• Sparbücher und Festgeldkonten melden
• Depots und Wertpapiere klären
• Kreditkarten sperren
• Laufende Kredite besprechen
Versicherungen melden:
• Lebensversicherung (Auszahlung beantragen)
• Unfallversicherung
• Hausratversicherung
• Kfz-Versicherung
• Private Krankenversicherung
Benötigte Unterlagen:
• Sterbeurkunde (beglaubigte Kopie)
• Erbschein oder Testament
• Personalausweis des Erben
• Policennummern und Verträge
Wichtige Fristen:
• Lebensversicherung: Unverzüglich melden
• Unfallversicherung: 48 Stunden
• Andere Versicherungen: Zeitnah
Tipp:
Erstellen Sie eine Liste aller Konten und Versicherungen. Prüfen Sie Kontoauszüge der letzten 12 Monate.
Erbschein beantragen
Wann ist ein Erbschein nötig?
• Bei Banken ohne Testament
• Für Grundbuchänderungen
• Bei Aktien und Wertpapieren
• Wenn Testament nicht eindeutig ist
Wo beantragen?
• Nachlassgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen
• Auch bei jedem anderen Nachlassgericht möglich
Benötigte Unterlagen:
• Sterbeurkunde
• Testament oder Erbvertrag (falls vorhanden)
• Personalausweis des Antragstellers
• Verwandtschaftsnachweise
Kosten:
• Einfacher Erbschein: 50-150 Euro
• Komplexe Fälle: 200-500 Euro
• Abhängig vom Nachlasswert
Bearbeitungszeit:
2-8 Wochen, je nach Komplexität des Falls.
Arbeitgeber informieren
Meldung des Sterbefalls:
• Telefonisch oder schriftlich beim Arbeitgeber
• Sterbeurkunde in Kopie nachreichen
• Personalabteilung kontaktieren
Zu klären:
• Lohnfortzahlung für den Sterbemonat
• Urlaubsansprüche
• Weihnachtsgeld und Boni
• Betriebsrente
• Unfallversicherung (falls Arbeitsunfall)
Benötigte Unterlagen:
• Sterbeurkunde
• Personalausweis des Antragstellers
• Bankverbindung für Auszahlungen
Frist:
Unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen.
Finanzamt benachrichtigen
Meldung des Sterbefalls:
• Telefonisch oder schriftlich beim zuständigen Finanzamt
• Sterbeurkunde in Kopie nachreichen
• Steuerberater informieren (falls vorhanden)
Zu klären:
• Laufende Steuererklärungen
• Erbschaftssteuer
• Schenkungssteuer
• Grundsteuer (bei Immobilienbesitz)
• Steuerliche Abrechnung
Erbschaftssteuer:
• Freibeträge prüfen (Ehepartner: 500.000 Euro)
• Kinder: 400.000 Euro
• Enkel: 200.000 Euro
• Steuererklärung binnen 3 Monaten
Frist:
Unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen.
Gottesdienst planen
Trauergottesdienst planen
Termin vereinbaren:
• Mit dem Pfarrer der Gemeinde
• Vor oder nach der Beisetzung
• Dauer: meist 30-60 Minuten
Inhalt besprechen:
• Persönliche Wünsche
• Trauersprüche und Bibelverse
• Musik und Lieder
• Ansprache oder Trauerrede
• Besondere Rituale
Kosten:
• Kirchenmitglieder: meist kostenfrei
• Nicht-Mitglieder: 150-400 Euro
• Spende für die Gemeinde üblich
Trauersprüche und Bibelverse
Beliebte Trauersprüche:
• "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln" (Psalm 23,1)
• "Ich bin die Auferstehung und das Leben" (Johannes 11,25)
• "Gott wird abwischen alle Tränen" (Offenbarung 21,4)
• "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir" (Jesaja 41,10)
Auswahlkriterien:
• Persönliche Bedeutung für den Verstorbenen
• Trost für die Hinterbliebenen
• Verständlich für alle Gäste
• Mit dem Pfarrer besprechen
Trauermusik und Lieder
Beliebte Trauerlieder:
• "Von guten Mächten wunderbar geborgen"
• "Großer Gott, wir loben dich"
• "Lobe den Herren"
• "Nun danket alle Gott"
Musikalische Gestaltung:
• Orgel (meist vorhanden)
• Chor der Gemeinde
• Solist/Sängerin
• Instrumentalisten
Kosten:
• Organist: 50-150 Euro
• Solist: 100-300 Euro
• Instrumentalisten: 150-400 Euro
Organist und Musiker beauftragen
Organist:
• Meist über die Kirchengemeinde
• Kosten: 50-150 Euro
• Liederliste vorher absprechen
Weitere Musiker:
• Solist/Sängerin: 100-300 Euro
• Instrumentalisten: 150-400 Euro
• Chor: oft kostenfrei (Gemeindechor)
Probe:
• Kurze Probe vor dem Gottesdienst
• Lieder und Tempo absprechen
• Technik testen
Trauerrede oder Ansprache
Wer hält die Rede?
• Pfarrer (meist üblich)
• Familienmitglied oder Freund
• Professioneller Trauerredner
Inhalt der Rede:
• Lebenslauf des Verstorbenen
• Persönliche Erinnerungen
• Charaktereigenschaften
• Besondere Momente
• Trost für die Hinterbliebenen
Dauer:
Meist 5-15 Minuten, je nach Wunsch.
Gottesdienstablauf festlegen
Typischer Ablauf:
1. Einzug mit Sarg/Urne
2. Begrüßung und Eröffnung
3. Lied
4. Gebet
5. Bibeltext/Trauerspruch
6. Trauerrede/Ansprache
7. Lied
8. Segen
9. Auszug
Dauer:
Meist 30-60 Minuten, je nach Wünschen.
Bestattung
Art der Bestattung
Erdbestattung:
• Traditionelle Beisetzung im Sarg
• Grab auf dem Friedhof
• Grabpflege erforderlich
• Kosten: 5.000-8.000 Euro
Feuerbestattung:
• Einäscherung und Urnenbeisetzung
• Weniger Platzbedarf
• Geringere Kosten: 4.000-6.000 Euro
• Verschiedene Urnenformen möglich
Entscheidungshilfe:
• Persönliche Wünsche des Verstorbenen
• Familienwünsche
• Kostenüberlegungen
• Friedhofsregelungen
Friedhof und Grabstelle
Friedhofswahl:
• Heimatfriedhof
• Friedhof am Wohnort
• Waldfriedhof
• Friedwald
Grabarten:
• Einzelgrab (für eine Person)
• Doppelgrab (für Ehepaare)
• Familiengrab (für mehrere Personen)
• Urnengrab (kleiner)
Kosten:
• Grabnutzungsrecht: 1.000-5.000 Euro
• Grabaushebung: 200-500 Euro
• Jährliche Gebühren: 100-300 Euro
Sarg oder Urne auswählen
Sargarten:
• Einfacher Sarg: 500-1.500 Euro
• Mittlere Qualität: 1.500-3.000 Euro
• Hochwertiger Sarg: 3.000-8.000 Euro
• Material: Holz, Metall, Karton
Urnenarten:
• Einfache Urne: 100-300 Euro
• Keramikurne: 300-800 Euro
• Edelmetallurne: 800-2.000 Euro
• Biourne: 200-500 Euro
Auswahlkriterien:
• Persönlicher Geschmack
• Kostenrahmen
• Friedhofsvorschriften
• Umweltaspekte
Bestattungstermin festlegen
Fristen:
• Bestattung muss binnen 4-10 Tagen erfolgen
• Je nach Bundesland unterschiedlich
• Bei Feuerbestattung: 48h Wartefrist
Terminplanung:
• Wochentag und Uhrzeit
• Trauergottesdienst vorher oder nachher
• Trauerfeier am gleichen Tag
• Verfügbarkeit der Familie
Besondere Termine:
• Wochenenden oft teurer
• Feiertage meist nicht möglich
• Urlaubszeiten beachten
Grabstein oder Urnenstein
Grabstein-Arten:
• Einzelgrabstein (für eine Person)
• Doppelgrabstein (für Ehepaare)
• Familienstein (für mehrere Personen)
• Urnengrabstein (kleiner)
Materialien:
• Granit (sehr haltbar, 800-2.000 Euro)
• Marmor (edel, 1.000-3.000 Euro)
• Sandstein (warm, 600-1.500 Euro)
• Kunststein (günstig, 400-1.000 Euro)
Inschrift:
• Name, Vorname, Geburts- und Sterbedatum
• Trauerspruch oder Bibelvers
• Persönliche Widmung
• Beruf oder Titel (optional)
Kosten:
• Einfacher Stein: 800-1.500 Euro
• Mittlere Qualität: 1.500-3.000 Euro
• Hochwertiger Stein: 3.000-8.000 Euro
Blumenschmuck für das Grab
Kranzarten:
• Trauerkranz (traditionell)
• Gesteck (modern)
• Herz (für Ehepartner)
• Kreuz (religiös)
Blumenauswahl:
• Weiße Rosen (Würde und Reinheit)
• Lilien (Auferstehung und Hoffnung)
• Chrysanthemen (Beständigkeit)
• Gerbera (Lebensfreude)
Kosten:
• Einfacher Kranz: 50-150 Euro
• Mittlere Qualität: 150-300 Euro
• Aufwendiger Kranz: 300-800 Euro
Trauerfeier
Trauerfeier-Location
Mögliche Orte:
• Trauerhalle des Bestatters
• Restaurant oder Hotel
• Gemeindehaus
• Privat zu Hause
• Garten oder Terrasse
Auswahlkriterien:
• Anzahl der Gäste
• Kostenrahmen
• Erreichbarkeit
• Atmosphäre
• Catering-Möglichkeiten
Kosten:
• Trauerhalle: 200-500 Euro
• Restaurant: 500-1.500 Euro
• Privat: nur Catering-Kosten
Catering für Trauerfeier
Typische Speisen:
• Kaffee, Tee und kalte Getränke
• Kuchen und Gebäck
• Leichte Snacks (Sandwiches, Salate)
• Warme Suppe (bei kaltem Wetter)
• Fingerfood für Stehempfang
Catering-Optionen:
• Restaurant-Catering (komplett)
• Selbst zubereiten mit Hilfe
• Mischform: Kuchen selbst, Getränke extern
• Catering-Service beauftragen
Kosten:
• Selbst gemacht: 5-10 Euro pro Person
• Restaurant-Catering: 15-25 Euro pro Person
• Komplett-Service: 20-35 Euro pro Person
Foto-Ausstellung und Erinnerungen
Fotos sammeln:
• Kindheit und Jugend
• Hochzeit und Familie
• Beruf und Hobbys
• Reisen und besondere Momente
• Letzte Jahre und Generationen
Präsentationsformen:
• Fotoalben auf Tischen
• Bilderrahmen an Wänden
• Digitaler Bilderrahmen
• Fotocollagen auf Stellwänden
Kosten:
• Fotos ausdrucken: 0,10-0,50 Euro pro Stück
• Rahmen: 5-50 Euro pro Stück
• Stellwände: 20-100 Euro
Gästeliste für die Trauerfeier
Kreise der Trauergäste:
• Engste Familie (Ehepartner, Kinder, Eltern)
• Weitere Verwandte (Geschwister, Großeltern)
• Enge Freunde und Nachbarn
• Arbeitskollegen und Vorgesetzte
• Vereinsmitglieder und Bekannte
Einladungswege:
• Persönliche Einladung (Telefon, Besuch)
• Trauerkarten per Post
• E-Mail oder WhatsApp
• Traueranzeige in Zeitung
Gästezahl planen:
• Kleine Feier: 20-50 Personen
• Mittlere Feier: 50-100 Personen
• Große Feier: 100+ Personen
Blumenschmuck für die Trauerfeier
Dekorationsmöglichkeiten:
• Große Gestecke für den Eingang
• Tischgestecke für Buffet-Tische
• Einzelne Vasen mit Blumen
• Kerzen mit Blumenarrangements
Farbkonzept:
• Klassisch: Weiß und Grün
• Warm: Cremetöne und Beige
• Persönlich: Lieblingsfarben des Verstorbenen
• Schlicht und würdevoll
Kosten:
• Einfache Dekoration: 100-300 Euro
• Aufwendige Gestaltung: 300-800 Euro
• Komplett-Service: 500-1.500 Euro
Nach der Beerdigung
Dankeskarten versenden
Wer bekommt eine Dankeskarte:
• Alle, die Beileidsbekundungen geschickt haben
• Personen, die Blumen oder Kränze gespendet haben
• Helfer bei der Trauerfeier
• Nachbarn und Freunde, die unterstützt haben
Inhalt der Dankeskarte:
• Persönliche Anrede
• Dank für Anteilnahme und Unterstützung
• Kurzer Hinweis auf die Trauerfeier
• Persönliche Note oder Erinnerung
Kosten:
• Einfache Karten: 0,50-1,50 Euro pro Stück
• Hochwertige Karten: 1,50-3,00 Euro pro Stück
• Druck und Versand: 0,85 Euro pro Karte
Grabstein bestellen
Grabstein-Arten:
• Einzelgrabstein (für eine Person)
• Doppelgrabstein (für Ehepaare)
• Familienstein (für mehrere Personen)
• Urnengrabstein (kleiner)
Materialien:
• Granit (sehr haltbar, 800-2.000 Euro)
• Marmor (edel, 1.000-3.000 Euro)
• Sandstein (warm, 600-1.500 Euro)
• Kunststein (günstig, 400-1.000 Euro)
Bestellung:
• Steinmetz oder Grabmalbetrieb
• Mehrere Angebote einholen
• Entwurf vorher genehmigen lassen
• Lieferzeit: 4-12 Wochen
Grabpflege organisieren
Pflegeoptionen:
• Selbst pflegen (kostenlos, aber zeitaufwendig)
• Familienmitglieder abwechseln lassen
• Friedhofsgärtner beauftragen
• Gärtnerei mit Grabpflege-Service
Pflegeaufgaben:
• Unkraut jäten und Boden lockern
• Pflanzen gießen und düngen
• Verwelkte Blumen entfernen
• Grabstein reinigen
Kosten:
• Selbst pflegen: nur Pflanzenkosten (50-200 Euro/Jahr)
• Teilweise Pflege: 200-500 Euro/Jahr
• Vollservice: 500-1.200 Euro/Jahr
Nachlassverwaltung
Erste Schritte:
• Testament oder Erbvertrag suchen
• Nachlassgericht informieren
• Erbschein beantragen (falls nötig)
• Banken und Versicherungen kontaktieren
Vermögen erfassen:
• Bankkonten und Sparbücher
• Wertpapiere und Depots
• Immobilien und Grundbesitz
• Lebensversicherungen
Erbschaftssteuer:
• Freibeträge prüfen (Ehepartner: 500.000 Euro)
• Kinder: 400.000 Euro
• Steuererklärung binnen 3 Monaten
Persönliche Gegenstände sortieren
Kategorien erstellen:
• Behalten (Erinnerungsstücke)
• Verschenken an Familie/Freunde
• Spenden (Kleidung, Bücher)
• Verkaufen (Wertgegenstände)
• Entsorgen (Unbrauchbares)
Kleidung:
• Gute Kleidung an Bedürftige spenden
• Spezielle Stücke in Familie verteilen
• Arbeitskleidung entsorgen
Fotos und Dokumente:
• Fotos digitalisieren lassen
• Wichtige Dokumente archivieren
• Doppelte Fotos an Familie verteilen
Trauerbegleitung suchen
Angebote der Trauerbegleitung:
• Einzelgespräche mit Seelsorger
• Trauergruppen (regelmäßige Treffen)
• Psychologische Beratung
• Trauertherapie (bei komplizierter Trauer)
Kirchliche Seelsorge:
• Pfarrer der Gemeinde
• Krankenhaus-Seelsorge
• Telefon-Seelsorge (0800 111 0 111)
• Trauergruppen in Kirchengemeinden
Kosten:
• Kirchliche Seelsorge: meist kostenfrei
• Trauergruppen: 5-20 Euro pro Treffen
• Psychologische Beratung: 60-120 Euro/Stunde
Jahresgedenktag planen
Wichtige Termine:
• Todestag (jährlich)
• Geburtstag des Verstorbenen
• Hochzeitstag (bei Ehepartnern)
• Weihnachten und Ostern
Gedenkrituale:
• Besuch am Grab
• Kerze anzünden
• Foto aufstellen
• Lieblingsmusik hören
Familiäre Aktivitäten:
• Gemeinsames Essen
• Erinnerungen austauschen
• Fotos anschauen
• Lieblingsorte besuchen